Die Rückkehr der Königskette

Im Juli 1949 gab es die erste Vollversammlung von Barrier Schützen nach dem Krieg an der 14 Kameraden teilnahmen. Dabei wurde mit großer Freude festgestellt, dass die alte Vereinsfahne dank der Bemühungen von Albert Traemann die Kriegsjahre heil überstanden hatte und auch vor Plünderern in Sicherheit gebracht worden war. Dagegen war die alte Schützenkette verschwunden. Sie war in den letzten Kriegstagen aus dem Tresor von Kaufmann Hermann Benjes entwendet wordenden und den Besatzungssoldaten in die Hände gefallen. Seitdem war sie verschwunden und eine neue Königskette wurde beschafft.

Die alte Kette hatte einige abenteuerliche Wege genommen, bis sie wieder nach Barrien zurückkam. Und so kam es, dass sich am 05. September 1972 Major Kloster vom deutschen Stabsbataillon des Hauptquartiers Alfcent in den Niederlanden meldete. Dort hatte sich der britische Luftwaffensoldat John Boyle eingefunden, dem ein Angehöriger die Königskette mit der Bitte überreicht hatte, den rechtmäßigen Besitzer ausfindig zu machen. Nachdem er das richtige "Barrien" gefunden hatte, telefonierte Major Kloster mit der stellvertretenden Gemeindedirektorin Käthe Rückheim. Dabei wurden die Eigentumsverhältnisse geklärt.

Aber damit noch nicht genug: wegen einer unvollständigen Telefonnummer wurde der Kontakt noch einmal unterbrochen, doch über die Militärpolizei in Stolzenau konnte Käthe Rückheim dann doch veranlassen, dass die Königskette endlich wieder nach Barrien kam, wo sie Käthe Rückheim den beiden Vorstandsmitgliedern Heinrich Schröder und Dietrich Th. Seevers überreichen konnte.

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